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Alltag & Lebensstil

Lüften, Lärm, Licht und Gewohnheiten — die Dinge, die den Alltag ausmachen, mit den Zahlen und Regeln, die in Deutschland gelten.

Aktualisiert 7. September 2026 · Zuletzt geprüft 7. September 2026 · 20 Rechner

Rauchstopp — Zeit und Geld Was sich ansammelt und was sich verändert Berechnen → E-Zigarette und Shisha Was bekannt ist und was nicht Berechnen → Standardglas berechnen Gramm Alkohol statt „ein Glas" Berechnen → Koffein-Halbwertszeit Der letzte sinnvolle Kaffee Berechnen → Richtig lüften Minuten nach Jahreszeit Berechnen → Luftfeuchtigkeit und Schimmel Taupunkt und kalte Wände Berechnen → Raumtemperatur Werte je Raum Berechnen → Wasserhärte Grad deutscher Härte einordnen Berechnen → Lärm in Dezibel Ab wann Gehörschutz nötig ist Berechnen → Lichtschutzfaktor Eigenschutzzeit und Menge Berechnen → Verhalten bei Hitze Trinken, Kühlen, Zeitpunkte Berechnen → Schreibtisch einstellen Höhen aus der Körpergröße Berechnen → Homeoffice-Arbeitsplatz Licht, Sitz, Bildschirm Berechnen → Bildschirmpausen Die 20-20-20-Regel Berechnen → Schritte im Alltag Was realistisch dazukommt Berechnen → Händewaschen Dauer und Technik Berechnen → Reiseapotheke Checkliste nach Reiseart Berechnen → Zeitumstellung Die Umstellung abfedern Berechnen → Krankschreibung Fristen, eAU und Kinderkrankentage Berechnen → Pflegegrade verstehen Die fünf Grade und das Begutachtungsverfahren Berechnen →

Stoßlüften — Minuten, keine Kippstellung

Die gekippte Fensterstellung tauscht kaum Luft aus, kühlt aber die Fensterlaibung dauerhaft aus. Dort schlägt sich Feuchtigkeit nieder, und genau dort entsteht Schimmel. Wirksam ist Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern, am besten quer durch die Wohnung.

JahreszeitDauer je Lüftungsvorgang
Dezember bis Februar4 bis 6 Minuten
März und November8 bis 10 Minuten
April und Oktober12 bis 15 Minuten
Mai bis September20 bis 30 Minuten

Drei- bis viermal täglich, nach dem Duschen und Kochen zusätzlich. Im Winter dauert es kürzer, weil kalte Luft weniger Feuchtigkeit trägt und den Austausch schneller erledigt — nicht umgekehrt.

Zielbereich für die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen: 40 bis 60 Prozent. Entscheidend ist dabei nicht der Raummittelwert, sondern die Temperatur der kältesten Wandfläche. An einer Außenwand hinter einem Schrank kann Schimmel wachsen, während das Hygrometer in der Raummitte unauffällig bleibt.

Ein Standardglas sind rund 10 bis 13 Gramm Alkohol

„Ein Glas" ist keine Menge. Vergleichbar wird es erst in Gramm reinem Alkohol, und ein Standardglas entspricht in Deutschland ungefähr:

Die Rechnung dahinter: Menge in Millilitern × Volumenprozent × 0,8 ÷ 100. Ein großes Bier im Restaurant sind damit zwei Standardgläser, ein Weinglas nach Hausmaß oft anderthalb bis zwei.

Zur Einordnung des eigenen Trinkverhaltens gibt es in der Kategorie Risiko & Vorsorge den AUDIT-C-Fragebogen.

Kein Promillerechner — bewusst Danach wird oft gesucht, und wir bieten es trotzdem nicht an. Die Widmark-Formel hat eine Streuung von mehreren Zehntel Promille; sie kennt weder Ihren Mageninhalt noch Ihren Abbau. Ein Ergebnis, das jemanden ans Steuer setzt, kann falsch sein — und die Folgen trägt nicht der Rechner.

In Deutschland gilt die 0,5-Promille-Grenze, ab 0,3 ‰ kann bei Auffälligkeiten bereits eine Straftat vorliegen. Für Fahranfänger in der Probezeit und alle unter 21 Jahren gilt 0,0 ‰. Wer getrunken hat, fährt nicht.

Krankschreibung — was seit der eAU gilt

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird für gesetzlich Versicherte elektronisch an die Krankenkasse übermittelt. Der Arbeitgeber ruft sie dort ab; Sie müssen den „gelben Schein" nicht mehr selbst einreichen. Was bleibt, ist Ihre Pflicht, sich unverzüglich krankzumelden — und zwar an dem Tag, an dem die Arbeitsunfähigkeit eintritt.

Ab wann eine Bescheinigung nötig ist, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag. Gesetzlich ist der vierte Tag vorgesehen, viele Verträge nennen den ersten, und der Arbeitgeber darf sie auch ohne besonderen Anlass vom ersten Tag an verlangen. Ein Blick in den eigenen Vertrag lohnt sich, bevor der Fall eintritt.

Was hier bewusst fehlt
Kein Promillerechner
Gründe oben. Das ist die einzige Lücke in dieser Kategorie, die wir aktiv verteidigen.
Keine Rechtsberatung
Die Seiten zu Krankschreibung und Pflegegrad erklären die Systematik. Für den Einzelfall sind Krankenkasse, Pflegestützpunkt, Sozialverband oder eine Rechtsberatung zuständig.
Kein zweiter Pack-Years-Rechner
Die Rauchbelastung in Pack-Years steht in der Kategorie Risiko & Vorsorge. Denselben Rechner unter zwei Adressen zu führen, hilft niemandem und schadet der Auffindbarkeit beider Seiten.
Keine Entwöhnungsprogramme
Der Rauchstopp-Rechner zeigt Zeit und Kosten. Begleitung beim Ausstieg bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit ihrem Rauchfrei-Programm und einer telefonischen Ausstiegsberatung an; bei Alkohol helfen die Landesstellen für Suchtfragen und Suchtberatungsstellen vor Ort weiter — kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Die Rechner in dieser Kategorie sind allgemeine Information zu Alltag und Wohnumfeld und ersetzen weder ärztliche noch rechtliche Beratung. Bei Beschwerden, die Sie auf Ihre Wohnung oder Ihren Arbeitsplatz zurückführen — etwa anhaltender Husten bei Schimmelverdacht —, gehört die Abklärung in die Hausarztpraxis. Einzelheiten im medizinischen Haftungsausschluss.