Kostenloser Rückenschmerz-Check
Bei Kreuzschmerzen zählt der Verlauf mehr als die Ursache — und ein MRT am Anfang hilft seltener, als die meisten erwarten.
Verlauf einordnen
Die Fragen zielen auf den Verlauf, nicht auf die Ursache. Genau darauf kommt es bei Kreuzschmerzen an.
Zuerst: trifft eines davon zu?
Diese Punkte gehören nicht in einen Fragebogen, sondern in eine Praxis — und der erste sofort in eine Klinik.
Einordnung
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Worauf es ankommt
Bei etwa vier von fünf Menschen mit Kreuzschmerzen findet sich keine eindeutige Ursache — und gerade sie haben die beste Aussicht. Ohne Warnzeichen ist in den ersten Wochen kein Röntgen oder MRT vorgesehen. Der wirksamste Rat: aktiv bleiben, Bettruhe verlängert die Beschwerden.
Zieht der Schmerz unter das Knie mit Kribbeln oder Taubheit, gehört das angesehen. Mit Kraftverlust ist es dringend, mit Taubheit im Reithosenbereich oder Blasenstörungen ein Notfall.
Häufige Fragen
Brauche ich nicht doch ein MRT?
Ohne Warnzeichen in den ersten Wochen nicht. Bilder zeigen fast immer Abnutzung, auch ohne Beschwerden — das führt eher zu mehr Sorge und Eingriffen als zu Besserung.
Soll ich mich schonen oder bewegen?
Bewegen, so gut es geht. Gemeint ist der Alltag, nicht Sport trotz Schmerzen.
Der Schmerz zieht ins Bein. Ist das ein Bandscheibenvorfall?
Nicht unbedingt. Erst ein Schmerz unter das Knie mit Kribbeln oder Taubheit spricht für eine Nervenwurzelreizung.
Ab wann ist ein Rückenschmerz chronisch?
Ab zwölf Wochen; sechs bis zwölf Wochen gelten als subakut. Dann kommen Bewegungstherapie und Schulung dazu.
Sieht jemand, was ich angekreuzt habe?
Niemand. Die Auswertung läuft nur in Ihrem Browser; nichts wird gesendet oder gespeichert.
Grundlagen und Quellen
Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz (BÄK, KBV, AWMF) und Patienteninformationen des IQWiG.
- Veröffentlicht
- 7. September 2026
- Zuletzt geprüft
- 7. September 2026
- Nächste Prüfung
- März 2027
Dieser Rechner ist allgemeine Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch. Er stellt keine Diagnose. Bei Beschwerden, die neu sind, sich verschlechtern oder Sie beunruhigen, wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis — unabhängig von dem, was hier steht. Einzelheiten im medizinischen Haftungsausschluss.